Fenchel aus Schweizer Anbau weiter beliebt
Fenchel bleibt in der Schweiz beliebt: 2025 wurden rund 11’900 Tonnen des Gemüses konsumiert, davon stammten 40 Proze...
Fenchel (Foeniculum vulgare) ist eine weltweit verbreitete Gemüse-, Gewürz- und Heilpflanze und innerhalb der Familie der Doldenblütler sogar die einzige Pflanzenart der Gattung Foeniculum.
Fenchel liefert Calcium, Vitamin C, Kalium, Magnesium und Eisen. Die Samen enthalten zudem gesunde ätherische Öle, die – ob als Tee oder Gemüse – harmonisierend auf den Verdauungstrakt wirken, die Verdauung anregen und bei krampfartigem Husten oder Blähungen helfen. Die ätherischen Öle verleihen dem Fenchel jedoch auch seinen unvergleichlich speziellen und intensiven Geschmack, der nicht bei allen beliebt ist.
In der Küche ist Fenchel fast universell einsetzbar und bietet viele verschiedene Zubereitungsarten: Er ist roh und gekocht geniessbar, kann gehobelt, geschnitten, geviertelt oder als Ganzes verwendet werden. Auch als Suppe, im Salat, als Saft, im Ofen oder in der Pfanne schmeckt das Gemüse hervorragend. Das Fenchelkraut und die Stängel finden ebenfalls Verwendung in der Küche. Mit seinem anisartigen Geschmack wird Fenchel sogar in Spirituosen wie Absinthe oder Pastis verwendet.
Der Ursprung des Fenchels wird in Vorderasien und im Mittelmeerraum vermutet. Während die Pflanze in einigen Ländern als Neophyt gilt, liegen die heutigen Hauptanbaugebiete für Fenchel in Italien, Spanien, Südfrankreich, Griechenland und Nordafrika.
Aber auch in der Schweiz wird Fenchel angebaut: Mit einem Pro-Kopf-Verbrauch von rund 1,3 Kilogramm im letzten Jahr befindet sich Fenchel unter den 20 beliebtesten Gemüsesorten. Insgesamt wurden rund 4’950 Tonnen Fenchel auf einer Fläche von 305 Hektaren geerntet. Mehr als ein Drittel des in der Schweiz angebauten Fenchels wird nach Bio-Richtlinien produziert. Zusätzlich wurden rund 6’950 Tonnen des Gemüses importiert.
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