
Vom Feld in die Küche: Wie Schweizer Gemüse seinen Weg zu uns findet
Wer im Laden oder beim Gemüsehändler zum Sack mit den Rüebli greift, denkt selten darüber nach, wie viele Hände, Masc...
Rhabarber ist ein Knöterichgewächs und wird botanisch zum Gemüse gezählt. Der Geschmack von Rhabarber erinnert aber an Apfel und Zitrone und auch in der Zubereitung ähnelt er eher Obst: Den sauren Rhabarber isst man hierzulande vor allem gesüsst im Kuchen, als Kompott, Konfitüre und Auflauf oder er wird zu Saft verarbeitet. Dabei gilt: Je röter das rot-grüne Gemüse ist, desto süsser.
In der Zubereitung verhält sich Rhabarber sehr einfach: Die Stangen werden in Stücke zerkleinert und mit etwas Zucker ungefähr 10 Minuten geköchelt. Faserige und sehr harte Stangen sollte man vorher etwas schälen respektive mit einem Messer die harten Fäden lösen und entfernen. Nach dem Kochen lässt sich Rhabarber leicht weiterverarbeiten und kann eingefroren werden. So hat man beispielsweise auch im Winter einen ausgiebigen Vitamin-A- und C- sowie Kaliumspender.
Die Blätter dürfen nicht gegessen werden, sie enthalten nämlich giftige Oxalsäure. Wegen der Oxalsäure ist es grundsätzlich sinnvoller, auf den rohen Konsum von Rhabarber zu verzichten.
Ursprünglich kommt der Rhabarber aus dem Himalaya-Gebiet. Heute bekommt man das wuchsfreudige Gemüse während der Saison von April bis Juni aus dem eigenen Garten oder heimischen Anbau. Die Anbaufläche in der Schweiz lag 2022 bei gut 100 Hektaren.
Der Name Rhabarber kommt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie ausländische oder fremde (barbarus) Wurzel (rheum). Rhabarber ist als kalorienarmes Gemüse aber nicht nur eine süsse Versuchung, sondern kann auch als Pflanzenschutzmittel dienen. Rhabarbersud wirkt beispielsweise gegen Krautfäule und kann Läuse vertreiben. Ausserdem wurde der verdauungsfördernde Rhabarber bereits vor 4’800 Jahren in China als Heilmittel verwendet.
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Die Schweiz ist eine der Hochburgen des Krautstiels. Auf Englisch heisst das Gemüse sogar «Swiss Chard».